Familienshooting an der Emme

In diesem Jahr hat es, zumindest gefühlt, den ganzen Mai nur geregnet. Paare, die eine wunderschöne Frühlingshochzeit geplant hatten, wurden mit einer Winterhochzeit (inklusive Schnee!!) überrascht. Wegen diesem schlechten Wetter, mussten wir dieses Familienshooting von Mitte Mai auf Anfang Juni verschieben. 

Als ich am Morgen an der Emme angekommen bin, habe ich gesehen, wie viel Wasser sich in den letzten Wochen in den Bergen gesammelt hat. Ich war froh, dass ich vorsichtshalber meine Gummistiefel eingepackt hatte, denn von dem schönen Flussbett ist nur noch ein schmaler, trockener Streifen übrig geblieben. Genug Platz für die Familie, aber ohne Gummistiefel hätte ich sicher nasse Füsse bekommen.

Sobald die Familie angekommen ist, haben wir direkt mit dem Shooting begonnen. Der kleine Mann hat sich am Anfang sehr für meine Kamera interessiert und ich hatte so die Möglichkeit einige schöne Familienportraits zu machen. Doch wie bei den meisten kleinen Kinder, waren die Steine am Fluss irgendwann Mal interessanter. 

Im laufe des Shootings wurden die Schatten immer länger. Da sich direktes Sonnenlicht von oben unvorteilhafte Schatten in den Gesichter hinterlässt, mussten wir uns einen neuen Platz zum Fotografieren suchen. In einem kleinen Wäldchen gleich neben dem Fluss, konnten wir dann, im Schatten der Bäume, unser Shooting fortsetzten. Nach einigen weiteren Familienbilder durfte der kleine Mann dann ein bisschen die Welt entdecken und am Ende gab es sogar noch eine Flugstunde mit Papa.